Schweizer Mobilfunkmarkt

Marktanteile am Schweizer Mobilfunkmarkt

In der Schweiz besitzen vier Netzbetreiber die Konzession für den Betrieb eines GSM-Mobilfunknetzes. Sie zählen insgesamt rund 8,7 Mio. Mobilfunkanschlüsse (Q4 2008) und versorgen die Schweiz mit einer Abdeckung von rund 99,9 % der Bevölkerung nahezu flächendeckend mit GSM-Mobilfunk. Drei Netzbetreiber sind im Besitze einer UMTS-Lizenz; die Mobilnetze der dritten Generation (3G) decken bereits über 90 % der Bevölkerung ab.

Inhaltsverzeichnis

Die Schweizer Mobilfunkbetreiber

Die drei dominierenden Netze Swisscom, Sunrise und Orange bieten landesweite und internationale Produkte für Privat- und Geschäftskunden an. Der Anbieter in&phone konzentriert sich ausschliesslich auf Geschäftskunden und bietet Lösungen in Form eines lokalen Campus-Netzes für die Innen- und Aussenversorgung von Firmen(-geländen). Kunden von in&phone sind dank nationalem Roaming mit Sunrise auch ausserhalb des eigenen Netzes erreichbar.

Swisscom

Name, HauptsitzSwisscom (Schweiz) AG, Ittigen
Firmennummer [1]CH-035.3.016.930-9
MutterkonzernSwisscom (Schweiz) AG, Ittigen, Schweiz
Netzcode228-01
Verwendete FrequenzbänderP-GSM, DCS 1800, UMTS
Name auf DisplaySwisscom, SWISS GSM
Mobilfunkkunden5,370 Mio.[2] (Q4 2008)
Marktanteil61,9 % (Q4 2008)
Das Netz mitbenutzende ProviderM-Budget Mobile
NetzdiensteGPRS, EDGE, HSDPA bis 7,2 Mbit/s
Zugeteilte Vorwahl [3]+41 79 (M-Budget Mobile: +41 77 4)
Abdeckung der Bevölkerung99,8 % mit GSM/GPRS/EDGE, 93 % mit UMTS/HSDPA
Telefonnummern Kundendienst0800 55 64 64 (Privatkunden), 0800 88 99 11 (Geschäftskunden), +41 62 286 12 12 (aus dem Ausland)
Post- und InternetadresseAlte Tiefenaustrasse 6, Worblaufen, CH-3050 Bern. http://www.swisscom.com

Sunrise

Name, HauptsitzSunrise Communications AG, Zürich
FirmennummerCH-020.3.019.848-8
MutterkonzernTDC A/S (Tele Danmark Communications), Dänemark
Netzcode228-02
Verwendete FrequenzbänderE-GSM, DCS 1800, UMTS
Name auf DisplaySunrise, diAx Swiss
Mobilfunkkunden1,77 Mio.[4] (Q4 2008)
Marktanteil20,4 % (Q4 2008)
Das Netz mitbenutzende Providercablecom mobile, Lebara Mobile, Salut!-mobile, TalkTalkMobile, In&Phone sowie Marken Tele2 und yallo
NetzdiensteGPRS, EDGE, HSDPA bis 3,6 Mbit/s
Zugeteilte Vorwahl+41 76 (Tele2: +41 77 2)
Abdeckung der Bevölkerung99,8 % mit GSM/GPRS/EDGE, 67 % mit UMTS/HSDPA
Telefonnummern Kundendienst0800 707 707 (Privatkunden), 0800 111 555 (Geschäftskunden), +41 58 777 01 01 (aus dem Ausland)
Post- und InternetadresseHagenholzstrasse 20/22, CH-8050 Zürich. http://www.sunrise.ch

Orange

Name, HauptsitzOrange Communications SA, Lausanne
FirmennummerCH-550.0.057.019-0
MutterkonzernOrange SA, Marke der France Télécom SA, Frankreich
Netzcode228-03
Verwendete FrequenzbänderE-GSM, DCS 1800, UMTS
Name auf DisplayOrange, Orange CH
Mobilfunkkunden1,542 Mio.[5] (Q4 2008)
Marktanteil17,8 % (Q4 2008)
Das Netz mitbenutzende Providerabamobile, CoopMobile, mobilezone net, Netstream Mobile
NetzdiensteGPRS, HSDPA bis 3,6 Mbit/s
Zugeteilte Vorwahl+41 78
Abdeckung der Bevölkerung99 % mit GSM/GPRS, 70 % mit UMTS, ca. 20 % mit HSDPA
Telefonnummern Kundendienst0800 700 700 (Privatkunden), 0800 700 600 (Geschäftskunden), +41 78 700 70 00 (aus dem Ausland)
Post- und InternetadresseWorld Trade Center, Av. Gratta-Paille 2, Case postale 455, CH-1000 Lausanne 30 Grey. http://www.orange.ch

in&phone

Name, Hauptsitzin&phone SA, Vevey
FirmennummerCH-550.1.036.337-8
Mutterkonzernin&phone SA, Vevey, Schweiz
Netzcode228-07
Verwendetes FrequenzbandDCS 1800
Name auf Displayin&phone, CH 07, 228 07
Mobilfunkkundenn/a
Marktanteiln/a
Das Netz mitbenutzende Provider(keine)
Netzdiensten/a
Zugeteilte Vorwahl+41 773
Abdeckunglokale Firmennetze mit GSM, nationales Roaming mit Sunrise
Telefonnummern Kundendienst021 923 31 61 (Geschäftskunden), +41 21 923 31 61 (aus dem Ausland)
Post- und InternetadresseRue de Lausanne 33, Box 569, CH-1200 Vevey. http://www.inphone.ch


Geschichte der Mobilfunknetze in der Schweiz

Als erster Mobilfunkbetreiber der Schweiz nahm im März 1993 Swiss Telecom ihr NATEL®-Netz in Betrieb. Während rund fünfeinhalb Jahren war es das einzige Mobilnetz der Schweiz; im Vergleich zu anderen Ländern gab es erst sehr spät eine Konzessionsvergabe an weitere Anbieter. 1997 wurde der Name des Mutterkonzerns in «Swisscom» geändert; die Mobilfunksparte erhielt als eigenständige Tochterfirma den Namen «Swisscom Mobile». Seit der Fusion der Tochterfirmen mit dem Mutterkonzern zur neuen «Swisscom (Schweiz) AG» Anfang 2008 tritt die Firma einheitlich als Swisscom im Schweizer Markt auf.

Im Dezember 1998 trat diAx als zweiter Mobilfunkanbieter mit günstigen Preisen und innovativen Produkten in den Schweizer Markt ein. Der Konkurrenzkampf um Kunden führte zu einem ersten grösseren Preisrutsch. Anfänglich war das Netz jedoch nur entlang von Autobahnen und in städtischen Gebieten vorhanden. Durch den kontinuierlichen Ausbau des Netzes auch in ländlichen Regionen erreichte diAx bald eine bessere Abdeckung, v.a. auch dadurch, dass das SBB-Netz als Backbone genutzt werden konnte. Nach der Fusion mit der damaligen «sunrise» Ende 2000 einigte man sich auf den neuen Markennamen sunrise, der offizielle Name des Unternehmens lautete «TDC Switzerland AG». Seit 4. Oktober 2007 lautet der Name des Unternehmens «Sunrise Communications AG», der Markenname Sunrise wird neu gross geschrieben.

Ein halbes Jahr später, im Juni 1999, startete Orange mit einer grossen Werbekampagne mit seinem Netz. Dieses deckte zu Beginn jedoch nur städtische Gebiete ab; in weiten Landesteilen war das Netz noch nicht ausgebaut. Dank dem nationalen Roaming mit Swisscom hatte Orange im Gegensatz zu Sunrise von Beginn weg auch in Randregionen eine akzeptable Abdeckung. Im Juli 2003 schaffte Orange den Schritt in die Unabhängigkeit und beendete das nationale Roaming nach über vier Jahren.

Am 18. Dezember 2003 erhielten zwei neue Mobilfunkanbieter, Tele2 und in&phone, je eine Lizenz für den Betrieb eines GSM-Mobilfunknetzes. Beide Telekommunikationsunternehmen nahmen im Juni 2005 ihre Netze in Betrieb. Tele2 konzentrierte sich mit seinem «City-Netz» anfänglich auf die Stadt Zürich. Während den darauf folgenden Jahren wurde das Mobilnetz jedoch auf weitere Städte und Agglomerationen ausgedehnt; Mitte 2008 war rund die Hälfte der Bevölkerung versorgt.

Am 29. September 2008 gab Sunrise die Übernahme von Tele2 Schweiz bekannt. Nach der Zustimmung der Wettbewerbskommission (WEKO) am 21. November 2008 wurde das Tele2-Mobilnetz abgeschaltet. Tele2 blieb jedoch als Marke bestehen; die 491′000 Kunden sowie die rund 50 Mitarbeitenden des ehemaligen Mobilfunkbetreibers wurden übernommen.

Service Provider

Service Provider sind Firmen, die über keine eigene Netzinfrastruktur bzw. Mobilfunklizenz verfügen und deshalb bei einem Netzbetreiber Netznutzungsrechte erwerben. Diese verkaufen sie dann mittels eigener Produkte und Dienstleistungen an ihre Kunden weiter. Momentan sind auf dem Schweizer Mobilfunkmarkt folgende Service Provider tätig:

MarkennameUnternehmungMobilnetzVorwahlKundensegment
abamobileabalon telecom it ag, ChamOrange078Geschäftskunden
cablecom mobileCablecom GmbH, ZürichSunrise076Privatkunden
CoopMobileCoop, BaselOrange078Privatkunden
Lebara MobileLebara GmbH, ZürichSunrise076Privatkunden
LycamobileLycamobile AG, ZugOrange078Privatkunden
M-Budget MobileMigros-Genossenschafts-Bund, ZürichSwisscom0774Privatkunden
mobilezone netmobilezone net ag, RegensdorfOrange078Privatkunden
Netstream MobileNetstream AG, DübendorfOrange076Geschäftskunden
Salut!-mobileALDI SUISSE AG, EmbrachSunrise076Privatkunden
TalkTalkMobileThe Phone House SA, ZugSunrise076Privatkunden

Geschichte der Service Provider

Service Provider spielten in der Schweiz vor 2005 nur eine untergeordnete Rolle. Im Jahr 2005 gab es in der Schweiz einen wahrhaften Provider-Boom. Am 15. Mai 2005 machte yallo den Einstieg als erster Provider in den Mobilfunkmarkt. Das Schwesterunternehmen von Sunrise vermarktete sein Produkt anfänglich nur online; mittlerweile ist es aber auch offline zugänglich. Heute ist yallo wie Sunrise und Tele2 eine Marke der Sunrise Communications AG.

Der Einstieg der beiden grössten Schweizer Detailhandelsunternehmen Coop und Migros in den Mobilfunkmarkt löste mit der Bekanntgabe der Tarife am 12. September 2005 einen Preiskampf zwischen den beiden neuen Anbietern aus. So wurden innerhalb weniger Stunden die Minutenpreise von M-Budget Mobile und CoopMobile gegenseitig unterboten.

Am 16. Dezember 2005 startete Cablecom in Kooperation mit Sunrise sein Prepaid-Angebot cablecom mobile mit Minutenpreisen, die um bis zu 20% tiefer waren als die bestehenden Prepaid-Tarife. Der Einstieg von Cablecom löste den bisher grössten Preiskampf zwischen den Providern aus. In mehreren Runden senkten sämtliche Provider ihre Minutenpreise und unterboten sich gegenseitig. Dies führte dazu, dass der Prepaid-Minutentarif erstmals bei allen Providern unter 40 Rappen fiel.

Im Dezember 2005 lancierte abalon telecom mit abamobile als erster Provider ausschliesslich Angebote für Geschäftskunden. Am 16. Januar 2006 folgte mobilezone net erstmals auch mit Postpaid-Angeboten.

Im Juni 2006 führte yallo einen internationalen Einheitstarif von 39 Rappen pro Minute ein; zudem wurde der Tarif für netzinterne Gespräche auf 5 Rappen pro Minute gesenkt. Bei yallo kostet eine SMS ins In- und Ausland 10 Rappen.

Im Oktober 2006 startete TalkTalkMobile auf dem Netz von Sunrise. TalkTalkMobile bietet als erster Schweizer Provider seinen Kunden kostenlose Gespräche in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz vom Festnetz oder Mobilnetz ins Fest- oder Mobilnetz. Die Voraussetzung hierfür ist allerdings ein Festnetzanschluss bei TalkTalk.

Im Februar 2007 trat mit Lebara Mobile ein weiterer Provider in den Mobilfunkmarkt ein. Der Provider, welcher auch in sechs weiteren europäischen Ländern tätig ist, nutzt das Mobilnetz von Sunrise und fokussiert sich mit seinem Produkt auf Kunden, die ins Ausland telefonieren. So kann man beispielsweise schon für 9 Rappen pro Minute ins westeuropäische Festnetz telefonieren.

Aufgrund des anhaltenden Preiskampfes unter den Service Providern werden die Preise wohl in Zukunft noch weiter sinken. Dies zeigt, dass im Schweizer Mobilfunkmarkt durchaus noch etwas zu bewegen ist.

Aktuelle Produkte und Preise

Vorausbezahlte Produkte ohne Grundgebühren (Prepaid)

(Preise in CHF; Stand: 7. September 2008. Es wurden nur unabhängige Angebote berücksichtigt)

Angebote der Netzbetreiber

  • go von Sunrise: netzintern und ins Festnetz 0.25/Min., in andere Mobilnetze 0.45/Min., SMS 0.10
  • go dayflat von Sunrise: netzintern und ins Festnetz CHF 1/Tag, in andere Mobilnetze 0.45/Min., SMS 0.10
  • NATEL® easy liberty von Swisscom: netzintern und ins Festnetz 0.80 pro Anruf [6], in andere Mobilnetze 0.70/Min., SMS 0.20
  • X-treme PrePay von Orange: netzintern 0.20/Min., in andere Mobilnetze und ins Festnetz 0.40/Min., SMS 0.13 (erste 10 SMS/Tag, danach gratis)

Bei der Taktung bestehen einige Unterschiede zwischen den Netzbetreibern. Während Swisscom Gespräche jeweils auf die nächsten 10 Rappen aufrundet, rechnen Orange und Sunrise in 10-Sekunden-Schritten ab (10/10).

Angebote der Provider und Marken

  • CoopMobile: in alle Netze 0.30/Min., SMS 0.10
  • Lebara Mobile: zu Lebara Mobile 0.05/Min., ins Festnetz 0.39/Min., ins Mobilnetz 0.49/Min., SMS 0.14
  • Lycamobile: zu Lycamobile 0.00/Min.[7], ins Festnetz 0.35/Min., ins Mobilnetz 0.45/Min., SMS 0.14
  • M-Budget Mobile: in alle Netze 0.28/Min., SMS 0.10
  • mobilezone light von mobilezone net: netzintern und ins Festnetz 0.29 bzw. 0.59/Anruf [8], ins Mobilnetz 0.49/Min., SMS 0.19
  • ready von cablecom mobile: ins Festnetz 0.35/Min., ins Mobilnetz 0.39/Min., SMS 0.10
  • Salut!-mobile: zu Salut!-mobile und ins Festnetz 0.14/Min., in alle anderen Netze 0.34/Min., SMS 0.10
  • Smart Deal von Tele2: in alle Netze 0.19/Min.[9], SMS 0.10
  • yallo: zu yallo 0.05/Min., in alle anderen Netze 0.35/Min., SMS 0.10


Günstigstes Prepaid-Angebot auf dem Markt

für…PreisProdukt
Anrufe innerhalb des gleichen Angebots1 Minute
10 Minuten
30 Minuten
0.05
0.09
0.09
Lebara Mobile / yallo
Lycamobile
Lycamobile
Anrufe innerhalb des gleichen Mobilnetzes (netzintern)1 Minute
10 Minuten
30 Minuten
0.25
0.29/0.59
0.29/0.59
«go» von Sunrise
«mobilezone light» von mobilezone net
«mobilezone light» von mobilezone net
Anrufe in ein anderes Mobilnetz1 Minute
10 Minuten
30 Minuten
0.28
1.99
5.79
M-Budget Mobile / «Smart Deal» von Tele2
«Smart Deal» von Tele2
«Smart Deal» von Tele2
Anrufe ins Schweizer Festnetz1 Minute
10 Minuten
30 Minuten
0.14
0.29/0.59
0.29/0.59
Salut!-mobile
«mobilezone light» von mobilezone net
«mobilezone light»” von mobilezone net
Anrufe auf die eigene Mailboxgratis«go» von Sunrise
Anrufe auf Gratisnummern (0800-Nummern)gratis«go» von Sunrise / Lycamobile
Anrufe in europäische Festnetze1 Minuteab 0.09Lebara Mobile / Lycamobile
Anrufe in europäische Mobilnetze1 Minute0.25yallo
SMS in alle Netze (auch ins Ausland)1 SMS0.10M-Budget Mobile / yallo
MMS in alle Netze (auch ins Ausland)1 MMS0.40Salut!-mobile
Mobiles Internet1 MB1.00[10]«NATEL® easy liberty uno» von Swisscom
Abgehende Gespräche im europ. Ausland (Roaming)1 Minute0.85M-Budget Mobile / «NATEL® easy liberty» von Swisscom
Ankommende Gespräche im europ. Ausland (Roaming)1 Minute0.40M-Budget Mobile / «NATEL® easy liberty» von Swisscom
SMS aus dem europ. Ausland in alle Netze (Roaming)1 SMS0.50«go» von Sunrise

Dienstleistungen

(Preise in CHF; Stand: 5. November 2007)

  • SMS und MMS: Die SMS- und MMS-Preise der Netzbetreiber und Provider sind nach wie vor relativ unterschiedlich. Für ein SMS bezahlt man je nach Angebot und Netzbetreiber bzw. Provider zwischen 0.10 und 0.25 (auch ins Ausland). Bei den Multimedia-Mitteilungen (MMS) gibt es zwei Abrechnungsarten: Swisscom und Orange verrechnen ein MMS abgestuft nach Datengrösse. So kostet ein MMS mit bis zu 30 KB 0.50 (Swisscom) bzw. 0.60 (Orange), ein solches mit bis zu 300 KB 0.90 (Swisscom) bzw. 1.00 (Orange). Bei Sunrise kostet ein MMS hingegen unabhängig von der Datengrösse 0.50.
  • Datenübertragung: Die Preise für Datenübertragung über GPRS, EDGE, UMTS oder HSDPA sind ebenfalls sehr unterschiedlich. Ohne Zusatzoption bezahlen Kunden Sunrise mit 5.00 pro MB am wenigsten. Swisscom verrechnet 10.00 pro MB, Orange sogar 15.00 pro MB. Für die häufigere Nutzung bieten die Netzbetreiber Zusatzoptionen an. Währenddessen die «Portal Option» von Swisscom (5.00 pro Monat) unbeschränktes Datenvolumen auf dem eigenen WAP-Portal beinhaltet, sind bei der Option «Mobile Internet» von Orange (5.00 pro Monat) zusätzlich 2 MB Datenvolumen enthalten. Das Datenpacket «surf» von Sunrise (7.50 pro Monat) beinhaltet 250 MB Datenvolumen.
  • Video-Telefonie: Bei Swisscom und Sunrise gelten für Videotelefonate die normalen Gesprächstarife, Orange verrechnet separate Tarife. Voraussetzung für alle Netze: UMTS.
  • Live-TV: Es werden je nach Anbieter bis zu 30 TV-Kanäle angeboten. Die Kosten belaufen sich auf 1.50 für 60 Minuten (Swisscom, Orange), 2.95 (Sunrise) bzw. 4.00 (Orange) für 24 Stunden oder 12.00 (Sunrise) bzw. 16.00 (Swisscom, Orange) für einen Monat. Bei Orange fallen zusätzliche Datengebühren an, sofern man keine Datenoption abonniert hat. Live-TV ist bei Swisscom und Sunrise über EDGE, UMTS und HSDPA und damit flächendeckend nutzbar, bei Orange ist Live-TV nur über UMTS und HSDPA verfügbar.

Anmerkungen

  1. Eidg. Amt für das Handelsregister, Zentraler Firmen- und Identifikationsindex, http://www.zefix.ch
  2. Als Kunden zählen bei Swisscom sämtliche SIM-Karten (auch solche für reine Datenübertragung und M2M-SIM-Karten), mit denen innerhalb der letzten 12 Monate Umsatz generiert wurde (eine zu grosszügige Betrachtung, bei anderen MNOs zählen solche “Kunden” nicht). Die von Swisscom publizierte Kundenzahl beinhaltet jeweils auch die Kunden des Providers M-Budget Mobile, welcher das Netz von Swisscom mitbenutzt.
  3. Vom Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) zugewiesene Netzvorwahl, die von den Mobilfunkbetreibern bzw. Service-Providern bei der Aufschaltung von neuen Nummern vergeben wird. Aufgrund der Rufnummernportabilität kann seit dem 1. Mai 2000 die Vorwahl nicht mehr eindeutig einem Anbieter zugeordnet werden.
  4. Die von Sunrise Communications AG publizierte Kundenzahl beinhaltet auch die Kunden der Marken yallo und Tele2. Prepaid-Kunden zählen nur sofern sie innerhalb der letzten 3 Monate Umsatz generiert haben (aktive Kunden). Wholesale-Kunden resp. Kunden der Provider cablecom mobile, Lebara Mobile, Salut!-mobile und TalkTalkMobile sowie Kunden des Netzbetreibers in&phone, welche das Netz von Sunrise Communications AG mitbenutzen (National Roaming), werden nicht mitgezählt. Auch M2M-SIM-Karten werden in der Kundenzahl nicht berücksichtigt.
  5. Prepaid-Kunden zählen nur sofern sie innerhalb der letzten 3 Monate Umsatz generiert haben (aktive Kunden). Die von Orange publizierte Kundenzahl beinhaltet jeweils auch die Kunden der Provider abamobile, CoopMobile, mobilezone net und Netstream Mobile, welche das Netz von Orange mitbenutzen. Orange veröffentlicht nur Halbjahreszahlen.
  6. Pro Anruf bis max. 60 Minuten; danach CHF 0.80 pro weitere 60 Minuten.
  7. Zuzüglich einer einmaligen Gesprächsaufbaugebühr von CHF 0.09. Ab einer Gesprächsdauer von 30 Minuten werden CHF 0.05/Min. berechnet
  8. Täglich von 21.00-06.00 Uhr sowie am Wochenende CHF 0.29 pro Anruf; übrige Zeit CHF 0.59 pro Anruf.
  9. Zuzüglich einer einmaligen Gesprächsaufbaugebühr von CHF 0.09
  10. Maximal anfallende Kosten für mobiles Internet pro Tag CHF 5.00

in&phone
  • Orange
  • Sunrise
  • Swisscom
  • Provider und Marken


    Sonstiges

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