Friedo Ricken

Friedo Ricken 1982 an der Hochschule für Philosophie

Friedo Ricken (* 1934 in Rheine) ist ein deutscher Jesuit und Philosoph.

Friedo Ricken war bis zu seiner Emeritierung Ordinarius für Geschichte der Philosophie und Ethik an der Philosophischen Hochschule der Jesuiten in München. Er promovierte 1973 bei Ernst Tugendhat mit der Arbeit Der Lustbegriff in der Nikomachischen Ethik des Aristoteles. Friedo Ricken gilt als ein ausgewiesener Kenner sowohl der antiken als auch der sprachanalytischen Philosophie, die er in seinen zahlreichen Publikationen immer wieder miteinander verbindet.

Ricken ist Mitglied der K.St.V. Alamannia Tübingen im KV.

Werke (Auswahl)

  • Der Lustbegriff in der Nikomachischen Ethik des Aristoteles. Vandenhoeck, Göttingen 1976, ISBN 3-525-25140-8.
  • Philosophie der Antike. 3. Aufl., Kohlhammer, Stuttgart u.a. 2000, ISBN 3-17-016084-2.
  • Allgemeine Ethik. 4. Aufl., Kohlhammer, Stuttgart 2003, ISBN 3-17-017948-9.
  • Gemeinschaft – Tugend – Glück. Platon und Aristoteles über das gute Leben. Kohlhammer, Stuttgart 2003, ISBN 3-17-018288-9.
  • Religionsphilosophie. Kohlhammer, Stuttgart 2003, ISBN 3-17-011568-5.
  • Lexikon der Erkenntnistheorie und Metaphysik. Beck, München 1984, ISBN 3-406-09288-8 (Hrsg.)
  • Klassische Gottesbeweise in der Sicht der gegenwärtigen Logik und Wissenschaftstheorie, 2. Aufl., Kohlhammer, Stuttgart 1998, ISBN 3-17-014416-2 (Hrsg.)
  • Glauben weil es vernünftig ist, Kohlhammer, Stuttgart 2007, ISBN 3-17-019880-7

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