Penny-Markt
| PENNY-Markt GmbH | |
|---|---|
| Unternehmensform | Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
| Gründung | 1973 |
| Unternehmenssitz | Köln |
| Unternehmensleitung | Armin Rehberg |
| Umsatz | |
| Branche | Discounter |
| Produkte | Konsumgüter |
| Website | |
Die PENNY-Markt GmbH ist eine Tochter der Rewe Deutscher Supermarkt KGaA und ist die Discounter-Vertriebslinie für Lebensmittel der Kölner Rewe Group in Deutschland. Sie wurde 1973 gegründet und unterhält in Deutschland mehr als 3.000 Märkte. Der Sitz befindet sich in der Zentrale der Rewe Group in Köln. Darüber hinaus gibt es in jeder der sieben Penny-Markt-Regionen eine oder mehrere Verwaltungssitze mit Frische- und Logistikzentren.
Inhaltsverzeichnis |
Sortiment
Penny bietet derzeit ein Sortiment rund 2.000 Artikeln. Dazu gehören auch SB-Fleisch, mehrmals täglich frisch gebackene Brötchen und Brot sowie Zeitungen und Zeitschriften. Ebenfalls finden sich discountertypische Non-Food-Artikel (Elektrogeräte, Kleidung, Haushaltsgeräte etc.); diese werden zweimal pro Woche im Nachrückverfahren erneuert.
Discounter
Der kleinste Penny-Markt Deutschlands liegt in Hamburg-Eilbek an der Wandsbeker Chaussee. Ebenfalls in Hamburg, auf der Reeperbahn, befindet sich die umsatzstärkste Filiale.[2]
Als einziger deutscher Discounter hat Penny, soweit gesetzlich erlaubt und wirtschaftlich sinnvoll, bundesweit seine Öffnungszeiten mit dem Ende des Ladenschlussgesetzes an einem Großteil seiner Standorte ausgeweitet, sodass 1200 der 2000 Filialen montags bis samstags von 7 bis 22 Uhr geöffnet sind.
Am 28. November 2007 eröffneten 18 Auszubildende einen Penny-Markt in Bochum-Hiltrop. Dies ist das erste Azubi-Projekt in der Discount-Schiene der Rewe.
Zum Januar 2009 übernahm Penny 328 Filialen der Kette Plus im gesamten Bundesgebiet. Diese wurden im ersten Quartal 2009 auf das Penny-Konzept umgebaut.[3]
Als erster deutscher Discounter führte Penny im Juni 2009 Gutscheine für die Applikation iTunes ein, mit der man unter anderem Musik, Filme und Podcasts kaufen kann.
Zuletzt warb Penny mit der Einführung eines nationalen Kundenbeirats. Dieser soll unter anderem an Treffen mit der Geschäftsleitung teilnehmen und laut Armin Rehberg, der für das Discountgeschäft der Rewe Group zuständig ist, helfen “Penny noch besser, noch regionaler und damit noch kundenorientierter auszurichten”.
Europaweit
Außer in Deutschland gibt es Penny-Märkte noch in Italien, Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Tschechien. In Österreich wurden die ehemaligen Mondo-Märkte des Rewe-Konzerns in Penny-Märkte umfirmiert. Der Markteintritt in der Türkei ist noch in Vorbereitung. Aus dem französischen Markt stieg man 2005 mit dem Verkauf der 101 Märkte an Carrefour aus.[4]
Kritik: Überwachung
Im April 2008 berichtet stern.de, dass auch Penny Kameras zur Kontrolle seiner Mitarbeiter einsetze.[5]
Penny in Zahlen
| Region | Umsatz | Mitarbeiteranzahl | Filialen |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 6,0 Mrd. EUR | 21.140 | 2.400 |
| Restliches Europa | 2,7 Mrd. EUR | 8.320 | 828 |
Penny-Markt-Regionen
Penny-Markt hat Deutschland in folgende sieben Regionen unterteilt:
- West (Hürth-Efferen)
- Mitte (Rosbach vor der Höhe)
- Südwest (Wiesloch)
- Süd (Eching im Landkreis Freising)
- Ost-Nord (Teltow)
- Ost-Süd (Ketzerbachtal)
- Nord (Norderstedt)
Penny DeutschlandPenny Österreich Quellen
- ↑ Geschäftsbericht 2008 der REWE
- ↑ Spiegel TV Reportage: Auf der Reeperbahn nachts um 11 – Ein Supermarkt in Hamburg St.Pauli (YouTube Video)
- ↑ http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/penny-darf-plus-filialen-schlucken;2094853
- ↑ Finanznachrichten.de Rückzug aus Frankreich 2005
- ↑ stern.de Überwachung: Systematische Bespitzelung im Handel
unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu Penny-Markt , die Versionsgeschichte
und die Liste der Autoren einsehen.