Bildbetrachter

Gwenview unter KDE 4
Anzeige eines Verzeichnisses von Hintergrundbildern in Kuickshow.

Bildbetrachter sind Computerprogramme, mit denen man Bilddateien ansehen kann. Im Gegensatz zu Bildverwaltungsprogrammen steht bei ihnen nicht das Management größerer oder sehr großer Bildersammlungen, sondern die einfache Möglichkeit des schnellen und unkomplizierten Betrachtens im Vordergrund. Von Bildbearbeitungsprogrammen unterscheidet sie, dass sie oft nur rudimentäre oder gar keine Bearbeitungsmöglichkeiten bieten.

Inhaltsverzeichnis

Fähigkeiten

Irfanview, gängiger Freeware-Bildbetrachter.

Üblicherweise werden folgende Fähigkeiten geboten:

Grafikformate

Ein Bildbetrachter sollte möglichst die gängigen Grafikformate verstehen. Die Möglichkeit zum Laden aller existierender Bildformate bietet kein einzelnes Programm, aber die Softwareautoren streben üblicherweise danach, möglichst viele Formate zu unterstützen. Dies ist nicht zuletzt ein gern benutztes Werbeargument.

Farbreduktion

Ein Bildbetrachter muss in der Lage sein, ein Bild auch dann anzuzeigen, wenn der beim Benutzer aktuell eingestellte Grafikmodus nicht alle Farben darstellen kann, die das Bild enthält. Es existieren verschiedene Verfahren, um Bilder auch bei eingeschränkten Farbmöglichkeiten auf dem Ausgabemedium noch möglichst gut zur Geltung zu bringen (Bildquantisierung und Dithering).

Skalierung

Bilder mit einer Auflösung größer als der aktuell eingestellte Grafikmodus muss ein Bildbetrachter verkleinern können, so dass sie komplett dargestellt werden können. Umgekehrt sollte auch eine Vergrößerung möglich sein. Üblicherweise wird eine Vielzahl von Stufen angeboten (Zoom).

Vorschaubilder

Vorschaubilder (Thumbnails) ermöglichen es dem Benutzer, eine Voransicht des in der Datei gespeicherten Bildes zu erhalten, ohne die Datei komplett zu laden beziehungsweise die Bilder mehrerer Dateien – etwa eines Verzeichnisses – gleichzeitig in einer Übersicht darzustellen. Damit die Vorschaubilder schneller zur Anzeige gebracht werden können, speichern sie einige Programme im Dateisystem zwischen, manchmal in einem eigenen Verzeichnis, manchmal in einer speziellen Bilddatenbank. Sinnvollerweise sollte ein Bildbetrachter bereits in der Bilddatei selbst abgelegte Vorschaubilder direkt nutzen können.

Metadatenanzeige

Seit Digitalkameras und Bildverwaltungssoftware immer mehr Verbreitung finden, ist auch die Anzeige von in Bilddateien vorhandenen Metadaten üblich geworden. Dazu zählen insbesondere die in Exif-Headern und im IPTC-NAA-Standard gespeicherten Informationen.

Hilfsfunktionen

Die meisten Bildbetrachter bieten auch weitere Hilfsfunktionen:

  • Dia-Show zeigt Bilder der Reihe nach in wählbarem Abstand ohne weitere Benutzeraktion an, ggf. mit Überblendeffekten.
  • Konvertierung zwischen Dateiformaten, z.B. von TIFF zu JPEG.
  • Export von Bildsammlungen in ein für das World Wide Web angemessenes Format (HTML-Übersichtsseite und verkleinerte Bilddateien, die schneller geladen werden können) wird häufig angeboten.
  • Scannen von Bildern ist oft integriert.
  • Einfache Bildbearbeitungsfunktionen werden teils geboten.
  • Ausdrucken von einzelnen Bildern oder von Übersichtsseiten (Kontaktbögen) ist mit manchen Programmen möglich.
  • Immer mehr sind Bildbetrachter auch in der Lage, Digitalkameras direkt anzusprechen.

Gängige Bildbetrachtungsprogramme

Siehe auch

Links zum Thema Bildbetrachter im Open Directory Project

© Dieser Artikel zu Bildbetrachter stammt von Wikipedia und ist lizensiert
unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu Bildbetrachter , die Versionsgeschichte
und die Liste der Autoren einsehen.
© Dieser Artikel zu stammt von Wikipedia und ist lizensiert
unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu , die Versionsgeschichte
und die Liste der Autoren einsehen.

Videos zum Thema Bildbetrachter

© Dieser Artikel zu stammt von Wikipedia und ist lizensiert
unter GFDL. Hier können Sie den Original-Artikel zu , die Versionsgeschichte
und die Liste der Autoren einsehen.